Noch ein Jahr zu leben

In unserer weitgehend todesverleugnenden modernen Kultur werden nur wenige dazu ermutigt, aktiv über die Unvermeidlichkeit unseres Todes oder die Vorstellung nachzudenken, dass er jederzeit passieren könnte. Der Buddha empfahl uns, genau das zu tun, nicht um uns Angst zu machen, sondern um den Tod als Gegenstand der Kontemplation zu nutzen, der uns hilft, die zerbrechliche, flüchtige und kostbare Natur unseres Lebens zu erkennen.
Das Programm orientiert sich an Stephen Levines Buch "Noch ein Jahr zu leben". Es enthält monatliche Treffen in der Gruppe, Austausch in Kleingruppen sowie Übungsaufgaben, Lese- und Praxismaterial.

Programm-Übersicht

Sitzung 1: Die Prognose
Sitzung 2: Angst vor dem Tod und dem Sterben
Sitzung 3: Sich der Angst öffnen
Sitzung 4: Sterben üben
Sitzung 5: Lebensrückblick – Frieden schaffen
Sitzung 6: Einen Altar bauen – Gottesdienst
Sitzung 7: Wer oder was stirbt?
Sitzung 8: Was kommt als nächstes?
Sitzung 9: Was tun mit diesem Körper?
Sitzung 10: Ein Testament, ein Denkmal und ein Epitaph
Sitzung 11: Wir sind nicht allein
Sitzung 12: Abschied nehmen

Termine

Freitag, 26. Januar 2024
Freitag, 23. Februar
Freitag, 15. März
Freitag, 26. April
Freitag, 24. Mai
Freitag, 14. Juni
Freitag, 9. August
Freitag, 30. August
Freitag, 27. September
Donnerstag, 24. Oktober
Freitag, 29. November
Freitag, 20. Dezember
Freitag, 10. Januar 2025

jeweils von 15:00 - 19:00 Uhr

Teilnahmeverpflichtung

Führen Sie ein Vorgespräch mit mit durch. 
Nehmen Sie an mindestens 10 der 12 monatlichen Großgruppensitzungen teil.
Nehmen Sie an den monatlichen Sitzungen Ihrer Kleingruppe teil.
Führen Sie Ihre Übungen und Aufgaben durch und lesen Sie die Literatur.

Kosten

Um kostendeckend zu arbeiten, betragen die Teilnahmegebühren zwischen 690 und 930 Euro. 

Buddhistische Kurse integrieren oft das Prinzip des Dana: Die Teilnehmer:innen geben nach eigenem Ermessen, was in ihrem finanziellen Rahmen liegt. Dies soll an die Tugend der Großzügigkeit erinnern, die eine wichtige Eigenschaft in der buddhistischen Praxis ist. Außerdem weist es darauf hin, dass die Lehren des Buddha nicht für einen festgesetzten Preis zu "erwerben" sind.